„Warum Social Media? Was bringt mir das?“

Social Media ist eine boomende Branche. Immer mehr Unternehmen zieht es in die sozialen Netzwerke. Selbst die, die noch nicht drin sind, komme um die Frage nicht herum, ob sie sich auf Facebook, Twitter, YouTube und Co. einlassen können und wollen. Auch mittelständische und kleinere Firmen, die B2B-Branche und der für den Massenmarkt weniger „attraktive“ Markt jenseits von Luxusgütern, Essen und Getränken wie Versicherungen, Druckereien oder der Industriegüter-Sektor erkennen die Vorteile von Social Media. Diejenigen, die sich dieser Bewegung bisher entzogen haben, fragen sich inzwischen: Was bringt mir das eigentlich – und was bringt mir das vor allem finanziell? Hier sind fünf wichtige Punkte, die Sie beachten sollen, wenn Sie sich fragen, was Ihnen Social Media für den Unternehmenserfolg bringen:

1. Mehr als nur Spielerei…

Oft ist diese Frage verbunden mit einer gewissen Skepsis gegenüber diesen neuen Medien – gegenüber Facebook als „böse Datenkrake“, Twitter aufgrund des „sinnlosen Gezwitschers“ und YouTube, wo Menschen aus Langeweile ihr halbes Leben zur Schau stellen. Sicherlich ist so manche Kritik berechtigt. Auch kann keiner die Tatsache verschleiern, dass die meisten Nutzer privat unterwegs sind.

Anders als früher unterhalten sich diese Nutzer allerdings nicht mehr nur mit wenigen Freunden auf dem Wochenmarkt oder mit den Kollegen in der Kantine. Der Dialog über eine Marke oder ein Unternehmen wird nun auch in den sozialen Netzwerken geführt. Der große Unterschied ist, dass die Zuhörer nun einige Hundert, Tausende oder gar Millionen sind und die Inhalte oft auch noch viele Jahre später zu lesen sind. Daran können auch Unternehmen nichts ändern. Aber sie können auf den Dialog reagieren, zuhören und mit teilnehmen.

2. Online-Reputation

Es geht in den sozialen Netzwerken also um den Ruf, die so-genannte Online-Reputation. Social Media Management ist demnach Öffentlichkeitsarbeit bzw. Marketing auf Medienkanälen, die auf den Austausch mit den Fans oder Followern setzen. Wer Social Media hinterfragt, muss fairerweise auch den Sinn und Zweck von PR- und Werbekampagnen bezweifeln. Anders als in klassischen Medien jedoch sind Kunden, Arbeitgeber und Auftragnehmer im Web 2.0 bereits Botschafter einer Marke oder eines Unternehmens, indem sie sich dort auch privat über ihre Erfahrungen austauschen.

„Private PR und Marketing“ in den sozialen Netzwerken findet also bereits statt. Es geht für Firmen heute nicht mehr um die Frage, ob ein Flyer gedruckt werden soll oder nicht. Kommunikation in den sozialen Netzwerken bedeutet metaphorisch, dass von vielen Menschen Flyer verteilt werden und Unternehmen die Möglichkeit haben, diese zu lesen, zu reagieren und auch eigene Broschüren zu verteilen.

3. Return on Investment (ROI)

Weiterhin offen bleibt die Frage nach den finanziellen Ergebnissen, dem Return on Investment (ROI). Auch wenn Unternehmen wie beispielsweise Apple und Jägermeister bewiesen haben, wie durch professionelles Marketing ein weltweiter Kult um eine Marke und ein Unternehmen entstehen kann – vielen Kritikern geht das nicht weit genug. Sie wollen Zahlen, die messbar aufdecken, wie viel sie erhalten, wenn sie einen Betrag X in die sozialen Netzwerke investieren.

Um es vorweg zu nehmen: Eine solche Formel gibt es für das Engagement in Social Media nicht - zumindest nicht auf erster Instanz. Wer allerdings der Konkurrenz im Kampf um Aufmerksamkeit und Reputation im Web 2.0 nicht unterliegen möchte, ist auch aus Kostengründen - gegenüber klassischen Kommunikationskampagnen - mit dem Engagement in den Sozialen Medien besser beraten. Waren früher Radio-, TV- und Printmedien vor allem größeren Unternehmen überlassen, können heute sowohl kleinere als auch größere Firmen die Massen vor allem auf Facebook, Twitter und Co. erreichen und damit auf zweiter Instanz Kaufentscheidungen beeinflussen. Auch die folgenden Beispiele zeigen, wie Unternehmen von einer professionellen Social Media-Präsenz profitieren.


4. Best Practices

Tamar Weinberg hat in ihrem viel zitierten Buch „Social Media Marketing. Strategien für Twitter, Facebook & Co.“  einige Beispiele angeführt. Eines davon ist die Computerfirma Dell, die Kunden über Twitter auf spezielle Angebote aufmerksam gemacht hat und so innerhalb eines Jahres drei Millionen Dollar Umsatz erwirtschaftet hat. Als ein kleineres Unternehmen nennt sie Namecheap, ein Hosting-Unternehmen, das während eines Wettbewerbs auf Twitter innerhalb von wenigen Monaten 20 Prozent mehr Neuregistrierungen verzeichnen konnte.

Auch für den Social Media-Giganten Facebook gibt es zahlreiche Erfolgsbeispiele. Immer wieder erzählen kleinere Ladenbesitzer, die sich eine größere Fangemeinschaft aufgebaut haben, davon, wie Kunden zu Veranstaltungen erscheinen, die ausschließlich auf Facebook gepostet wurden. Genannt werden kann hier die US-Hotelkette Joie de Vivre, die ihren Followern und Fans über Facebook und Twitter spezielle Zimmerpreise anbietet und innerhalb eines Jahres über 1.000 Buchungen erhalten hat .

Dass YouTube nicht nur sinnlose Filmerei darstellt, das haben einige Unternehmen und Stars bisher bewiesen. Während es der Parfümmarke Old Spice mit einem kreativen Video gelungen ist, millionenfach wahrgenommen zu werden und die Marke auch für jüngere Kunden attraktiv zu machen, sind über YouTube Stars wie Justin Bieber entstanden und auch der 18-monatigen Baerke van der Meij durfte sich über einen Vertrag des VVV Venlo freuen, nachdem sich die Manager des Fußball-Ligisten im YouTube-Video von der Treffsicherheit des Kleinkindes überzeugt hatten.

5. Plausibilität statt Formeln

Die Liste der Best Practices ließe sich lange weiterführen, ohne je eine messbare Formel aufzudecken. Hier sind plausible Begründungen, Beispiele und der gesunde Menschenverstand gefragt. Letztlich reicht bereits eine Hinterfragung des eigenen Kaufverhaltens, das zeigt, welche Bedeutung soziale Netzwerke, Foren und das Internet im Allgemeinen dabei einnehmen.


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